Unsere Leistungen greifen dort, wo Planungsergebnisse nicht nur gezeichnet, sondern strukturiert, geprüft, modelliert und in digitale Prozesse überführt werden.
Die Registerstruktur dient als schneller Einstieg in operative Planungs-, Modellierungs- und Datenprozesse.
Planstände, technische Zeichnung und Modellaufbau.
Informationsmodelle, Attribute und Koordination.
Raumdaten, Standortbezug und geospatiale Analyse.
Frühe Analyse vor Entwurf und technischer Festlegung.
Schnittstellen, APIs und wiederkehrende Prozesse.
Scans, PDFs und Re-Vektorisierung alter Planstände.
Wir erstellen und überarbeiten CAD-Daten, wenn Pläne technisch belastbar, sauber strukturiert und direkt weiterverwendbar sein müssen — von präzisen 2D-Grundlagen bis zu 3D-Modellen für Konstruktion, Ausführung und Dokumentation.
Unter Zeitdruck entstehen oft Planstände, die zwar kurzfristig funktionieren, später aber Abstimmung, Prüfung und Weiterbearbeitung erschweren. Wir bereinigen Geometrien, Layer, Layouts, Referenzen, Blöcke, Maßketten und Nachführungen so, dass aus Arbeitsständen wieder belastbare Projektgrundlagen werden. Dabei achten wir auf eindeutige Planlogik, saubere Dateistrukturen, nachvollziehbare Revisionen und eine Aufbereitung, die intern weiterbearbeitet oder extern sicher übergeben werden kann.
CAD-Daten müssen mehr leisten als Geometrie darstellen. Sie müssen eindeutig lesbar, prüfbar, versionierbar und anschlussfähig sein — für Fachplanung, Engineering, Anlagenbau, Fertigung, Dokumentation und spätere Übergaben. Deshalb behandeln wir Pläne nicht nur als Zeichnungen, sondern als technische Informationsbasis: mit eindeutigen Layern, konsistenten Referenzen, belastbaren Bemaßungen und einer Struktur, die auch nach mehreren Projektphasen noch verständlich bleibt.
BIM wird erst nutzbar, wenn Geometrie, Bauteilinformationen und Modellstruktur zusammenpassen. Wir bauen, prüfen und pflegen Modelle so, dass sie koordiniert, ausgewertet und ohne Datenbruch an andere Projektbeteiligte übergeben werden können.
Ein räumliches Modell ist noch kein belastbares BIM-Modell. Entscheidend ist, ob Bauteile richtig klassifiziert sind, ob Attribute konsistent gepflegt werden und ob die Modellstruktur für Koordination, Mengen, Übergaben und spätere Auswertung funktioniert. Wir prüfen nicht nur die sichtbare Geometrie, sondern auch Objektlogik, Informationsgehalt, Namenskonventionen, Modellaufbau und die Frage, ob die Daten im nächsten Prozessschritt tatsächlich genutzt werden können.
Wir prüfen die typischen Bruchstellen im BIM-Prozess: fehlende Attribute, uneinheitliche Klassifikationen, falsche Objektlogik, unklare IFC-Exporte oder Modelle, die optisch stimmen, aber fachlich nicht auswertbar sind. Ziel ist eine Übergabe, bei der Informationen nicht manuell nachinterpretiert werden müssen, sondern in Koordination, Mengenermittlung, Qualitätssicherung und Dokumentation belastbar weiterlaufen.
GIS macht räumliche Abhängigkeiten sichtbar, bevor sie im Projekt teuer werden. Wir bereiten Geodaten so auf, dass Standort, Fläche, Infrastruktur, Gelände, Umweltfaktoren und Nutzungskonflikte fachlich auswertbar werden.
Viele relevante Planungsrisiken liegen außerhalb des Gebäudes oder Objekts: Gelände, Erschließung, Klima, Nachbarschaft, Schutzbereiche, Flächenbezüge oder Nutzungskonflikte. GIS bringt diese Ebenen in einen prüfbaren Zusammenhang. So werden Abhängigkeiten sichtbar, die in klassischen Plänen oft zu spät auffallen — etwa Höhenbezüge, Abstandsflächen, Überschneidungen mit Infrastruktur, Umweltrestriktionen oder Konflikte zwischen Bestand und geplanter Nutzung.
Eine Karte ist nur das sichtbare Ergebnis. Entscheidend ist die Datenlogik dahinter: relevante Layer, belastbare Überlagerungen, klare Raumbezüge und Auswertungen, die Entscheidungen nicht nur illustrieren, sondern begründen. Wir achten darauf, dass Datensätze nachvollziehbar hergeleitet, geometrisch korrekt verortet und so strukturiert sind, dass sie für Varianten, Genehmigungen, Reports und technische Abstimmungen weiterverwendet werden können.
Pre-Design prüft die Grundlagen, bevor Entwurfsentscheidungen festgeschrieben werden. Standort, Klima, Nutzung, Lebenszyklus, Materialität und technische Anforderungen werden früh analysiert, damit Annahmen nicht erst in späteren Leistungsphasen teuer korrigiert werden müssen.
Viele Projekte treffen gestalterische Entscheidungen, bevor Standortdaten, Nutzungsszenarien, technische Abhängigkeiten oder Lebenszyklusfragen ausreichend geprüft sind. Pre-Design verschiebt diese Prüfung an den Punkt, an dem Änderungen noch steuerbar sind. Dadurch werden Varianten nicht nur gestalterisch verglichen, sondern anhand belastbarer Parameter bewertet: Klima, Ausrichtung, Erschließung, Flächenprogramm, technische Machbarkeit, Materialstrategie und langfristige Nutzung.
Ausrichtung, Klima, Nutzung, Materialität, Energiebedarf und Lebenszyklus werden nicht als Nebenthemen behandelt, sondern als konkrete Planungsparameter für belastbare Varianten, bessere Entscheidungen und weniger spätere Korrekturen. Wir übersetzen Kontext in prüfbare Grundlagen: welche Annahmen tragen, welche Risiken früh sichtbar werden und welche technischen Konsequenzen aus Standort, Programm und Nutzung entstehen.
Wo CAD-, BIM- oder Projektdaten wiederholt gelesen, geschrieben, geprüft oder übertragen werden, entstehen Fehler, Medienbrüche und unnötiger Aufwand. Wir übersetzen solche Abläufe in stabile digitale Prozesse, Skripte und Schnittstellen.
Automation ist dann sinnvoll, wenn sie messbar Reibung aus dem Projekt nimmt: weniger manuelle Wiederholung, weniger Copy-Paste-Fehler, konsistentere Datenstände und klarere Abläufe zwischen Planung, Prüfung und Übergabe. Deshalb beginnt jede Automatisierung bei der Prozesslogik: Welche Daten werden benötigt, wo entstehen Fehler, welche Regeln lassen sich eindeutig abbilden und an welcher Stelle spart ein Skript tatsächlich Zeit, Rückfragen oder Korrekturen?
Viele digitale Prozesse scheitern nicht an der einzelnen Software, sondern an Übergängen: falsche Formate, manuelle Exporte, unklare Zuständigkeiten oder uneinheitliche Datenstände. Wir betrachten den gesamten Datenfluss zwischen Werkzeugen, Fachbereichen und Projektumgebungen. Daraus entstehen praxistaugliche Schnittstellen, Prüfmechanismen und kleine, robuste Tools, die in bestehende Abläufe passen, statt neue Insellösungen zu erzeugen.
Alte Papierpläne, Scans oder PDFs sind oft die einzige verfügbare Grundlage — aber noch keine belastbare Arbeitsbasis. Wir überführen analoge oder unstrukturierte Bestände in saubere digitale CAD-Strukturen, mit denen Planung präzise weiterarbeiten kann.
Ein Scan zeigt Informationen, ist aber noch keine verlässliche Planungsgrundlage. Erst wenn Maßstäblichkeit, Geometrie, Layerlogik, Beschriftung und Planstruktur sauber rekonstruiert sind, kann der Bestand wieder fachlich genutzt werden. Wir unterscheiden dabei zwischen sichtbarer Information, plausibler Rekonstruktion und offenen Unklarheiten, damit spätere Planerinnen und Planer wissen, welche Daten belastbar sind und wo Bestand geprüft werden muss.
Re-Vektorisierung ist keine reine Fleißarbeit, sondern Projektvorbereitung. Sie schafft die Grundlage, auf der CAD-, BIM- und Engineering-Prozesse sauber aufsetzen können — ohne ständige Rückfragen, Nachzeichnungen und Korrekturschleifen. Je besser der Bestand digital strukturiert ist, desto verlässlicher funktionieren Umbauplanung, technische Prüfung, Mengenermittlung, Modellaufbau und spätere Dokumentation.